lesefieber.ch

Als Pionierin des Schweizer Buchblogs liest und bespricht Manuela Hofstätter seit über 15 Jahren Bücher und steckt zahlreiche Menschen mit ihrem Lesefieber an. Dafür ist die gelernte Buchhändlerin digital auf ihrem Blog lesefieber.ch und analog als Kulturvermittlerin, Moderatorin, Referentin und Dozentin in Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und an Firmen- und Privatanlässen unterwegs. Ausserdem ist sie Botschafterin für den Schweizer Bücherbon und Mitglied der Literaturkommission des Kantons Bern. Mit aufrichtiger Leidenschaft, lebendiger Sprache und gutem Gespür für ihre Gegenüber schafft es Manuela Hofstätter, ihre Leser*innen und Zuhörer*innen für Bücher zu begeistern. Wir freuen uns, dass sie auch dieses Jahr wieder für den Schweizer Buchpreis bloggt und wagen uns, sie zu fragen: Wem empfehlen Sie, nicht zu lesen?

Manuela Hofstätter: «Niemand soll nicht lesen! Ausser vielleicht Quallen und Einfaltspinsel*innen. Habt keine Angst vor Büchern! Ungelesen sind sie ganz harmlos.»

literaturblatt.ch

«Ich zeichne und schreibe und bin ganz mein Tun.» Gallus Frei-Tomic ist Literaturvermittler, Programmleiter am Literaturhaus Thurgau und «Erschaffer von Literaturblättern». Die Kurzrezensionen in Form von handgefertigter Zeichnung und Schrift heben das Buch in seiner Besonderheit hervor und verleiten zum Innehalten. Bereits 2019 hat Gallus Frei-Tomic für den Schweizer Buchpreis auf literaturblatt.ch gebloggt und dabei etwa gefragt: «Vergiften Wettbewerbe die Literatur? Oder den Literaturbetrieb?» Nun sind wir gespannt auf seine Beobachtungen rund um den diesjährigen Schweizer Buchpreis und fragen ihn: Was wünscht er sich für den Schweizer Buchpreis 2020?

Gallus Frei-Tomic: «Mut! Der Schweizer Buchpreis ist bloss der Schweizer Buchpreis! Mut in der Auswahl zur Shortlist! Mut bei der Preisverleihung. Das beste Buch? Die aktuelle Literatur ist keine steinerne Pyramide mit einer einzigen Spitze, sondern ein bunter, praller Haufen!»